Es war einmal ein Mann, dessen Haustüre immer offen stand.
Er vertraute auf das Gute in den Menschen und wollte nur einen Menschen finden, dessen Herz noch gut war.
Doch fast täglich wurde er ausgeraubt, wenn er grade das Haus verlassen hatte. Über die Jahre hinweg wurde er immer verzweifelter, denn er begriff langsam, dass er diesen guten Menschen nie finden würde. Er würde weiterhein fast täglich ausgeraubt werden und keiner würde ihn jemals verstehen.
Eines Tages jedoch kam eine Frau, klopfte an seine Hauswand und er bat sie hinein.
Warum hast du die Haustüre auf?
fragte sie, und er erklärte das er auf den guten menschen warten würde und immernoch Hoffnung in die Menschen stecken würde. Das vielleicht irgendwann ein guter Mensch ihm zeigen würde das die Welt doch nicht so böse ist, wie es scheint.
Da sagte die Frau, dass auch sie mal auf dieses gehofft hatte, doch dann jemand zu ihr gekommen sei und ihr erklärt hätte das dies Hoffnungslos sei. Somit redeten die Beiden die ganze Nacht lang über die Schlechten Seiten der Menschen und das sie nicht sehen was die Welt ihnen schönes gibt.
Und dann endlich hatte der Mann einen Menschen gefunden, der noch Gutes im Herz hatte und die schönen Dinge des Lebens schätze und er war glücklich und konnte endlich seine Haustüre schließen.

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Peter, der kleine junge nebenan war schon als kleines Kind ganz entzückt von Mia gewesen.
Mia wohnte eine Straße weiter und sie gingen in dieselbe Klasse.
Auch als Peter einige Jaare später mit der Highschool fertig war, war er immer noch in Mia verliebt. Wenn er sie sah kribbelte es in seinem Bauch und ihm wurde ganz schwindelig.
Mia fand Peter auch ganz nett, sie grüßte ihn immer und als sie klein war hatte sie ihn sogar mal auf die Wange geküsst. Peter wäre damals fast in Ohnmacht gefallen als sie das tat.
Bald würde Peter jedoch zum Collage an die Ostküste gehen und Mia hingegen an ein Collage an der Nordküste.
Peters Freund Andre hatte ihm schon oft geraten Mia endlich zu sagen, was er für sie empfand, aber er hatte sich nie getraut.
Oft hatte es ein paar Anläufe gegeben, aber als er dann vor Mia stnad bekam er nie mehr als ein hallo raus.
Peter hatte sich also vorgenommen jetzt, wo er zum collage musste beim nächsten zusammentreffen mit Mia ihr alles zu sagen. Da das vielleicht erst in ein paar Wochen bis Monaten geschehen könnte war er recht beruhigt, da er immer noch so aufgeregt war, wenn sie vor ihm stand.
Als er jedoch nach 3 Monaten vom Collage mal wieder nach Hause kam erzählte ihm seine Mutter, dass Mia, das nette Mädchen, dass eine Straße weiter wohnte heiraten würde. Als sie auf dem collage war hatte sie einen tollen Mann kennen gelernt in den sie sich sofort verliebt hatte.
Drei Wochen säter bekam Peter dann eine Einladung zur Hochzeit.
Als diese zwei weiter Wochen später stattfand traf er dort Lisa, Mias beste Freundin. Sie sagte zu ihm, dass Mia in der Highschool eine lange Zeit was von Peter wollte, sie jedoch dachte das er sie nicht so wirklich mag.

Und das ist das Ende der Geschichte.

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Als ich 17 war traf ich meine große Liebe. Ich war wie jeden Tag im Park bei uns neben der Schule und schrieb ich mein Tagebuch Gedichte. Das machte ich schon seit einigen Jahren. Da ich nie richtig beliebt gewesen war hatte ich irgendwann angefangen Gedichte zu schreiben und das wurde dann zur Gewohnheit.
Ein Stück weiter rechts von mir saßen die beliebten Jungs aus meiner Klasse. Größtenteils waren sie im Baseball oder Footballteam, waren also sportlich und sahen gut aus. Um sie herum war eine große Schar Mädchen.
Plötzlich kam einer der Jungs zu mir rüber und fragte was ich denn da schönes schreiben würde. Nichts sagte ich und befasste mich wieder mit meinem Gedicht. Plötzlich nahm er mir das Buch ab ging wieder zu seinen Freunden und las laut vor was ich geschrieben hatte. Alle fingen an zu lachen und guckten mich an. Ich war wie gelähmt. Schon oft wurde ich von den Typen gehänselt oder geärgert aber noch nie war mir etwas so peinlich gewesen. Komm hol dir dein scheiß buch doch zurück oder traust du dich nicht zogen sie mich auf. Ich wollte grade aufstehen und versuchen es mir wieder zu holen als plötzlich ein Mädchen kam und ihm das Buch aus der Hand nahm. Sie war wunderschön und hatte lange Blonde haare. Ihr augen funkelten im Licht und ich hatte noch nie zuvor so ein hübsches Mädchen gesehen. Die Typen hatten sie wohl auch noch nie gesehen, was man an ihrem erstaunten Blick sehen konnte.
Sie kam zu mir, gab mir mein Buch zurück und sagte wie wunderschön diese Gedichte seien.Ganz verlegen sagte ich danke und sie setze sich neben mich. Diese Gedichte müssen dir doch nicht peinlich sein. Ich habe noch nie zuvor solch schönen gedichte gehört. Hast du sie geschrieben?
Ich wurde ganz rot und ich konnte nichts mehr sagen. Meine Gedichte fand sie schön? Nie hatte jemand meine gedichte gelesen, mir wäre das viel zu peinlich gewesen sie jemanden vorzulesen. schließlich spiegelten die gedichte alle meine gefühle wieder.
Sie fragte ob sie sich setzen könnte, ich nickte und sie setze mich neben mich. Danach redeten wir und ich las ihr einige meiner gedichte vor. sie war ganz entzückt und so fing schließlich unsere Romanze an. Es dauerte nicht lange bis aus der Romanze eine beziehung wurde und wir waren sehr glücklich zusammen. Sie war sehr gebildet und wunderhübsch. Jeden Tag laß ich ihr ein Gedicht vor und wir redeten manchmal stunen darüber. Als ich 20 war zogen wir zusammen in eine wohnung und es war einfach herrlich sie in meinen armen einschlafen zu sehen. Ein jahr später machte ich ihr einen Heiratsantrag udn sie nahm ihn an.

Doch jetzt, wo ich sie neben mir in dem Bett im Altersheim liegen sehe wird mir ganz kalt ums herz. sie hat eine art altsheimer, kann sich nicht bewegen, nicht reden und nur schlucken.selbst kauen kann sie nicht und dreimal täglich muss sie gefüttert werden. das dauert meißt bis zu 2 stunden. Jeden Tag komm ich her und lese ihr Gedichte vor. Manchmal, wenn ich glück habe hört sie mich und ich sehe tränen in ihre augen steigen. sie versucht dann etwas zu sagen, aber ich halte dann meinen finger auf ihren mund und küsse sie auf die wange.
Abends, wenn ich dann zuhause bin danke ich gott für dieses wundervolle erlebnis.

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Als ich kleiner war wohnte neben mir ein blondes Mädchen nahmens Laura. Sie war sehr lieb und versuchte immer anderen zu helfen.
Laura ging in diesselbe Grundschulklasse wie ich.
Sie war eine der klügsten aus unserer Klasse, konnte sich gut aussdrücken und sehr gut im Kopf rechnen.
Doch sie wurde nie wirklich beachtet und hatte auch keine Freunde. Aber trotzdem war sie immer nett und hilfsbereit.
Ich kann mich noch an diesen einen Tag erinnern als das schreckliche passierte ...
Wir waren grade in die 3. Klasse gekommen und hatten gleich Mathemathik bei Frau Müller. Frau Müller war sehr streng. Hatte man Hausaufgaben oder ein Buch vergessen, oder war unartig gewesen, hatte sich zum Beispiel geprügelt, bestrafte sie einen sofort mit dem Schlagstock und man bekam eine Menge an Strafarbeiten auf.
An diesem Tag hatte ich mein Buch vergessen, da ein Tag zuvor mein Oma gestorben war. Zuhause war eine sehr traurige Stimmung und meine Eltern waren mit der Beerdigung beschäftigt.
Ich wusste ganz genau, dass diese Geschichte Frau Müller keinesfalls bewegen würde, ihr war soetwas völlig egal und vermutlich würde sie auch noch denken, dass ich mir das ausdenken würde.
Als ich dies alles meinem Freund erzählte hörte Laura wohl zufällig mit, da sie nur eine Reihe hinter mir saß.
Sie sagte wie Leid es ihr tue mit meiner Oma und gab mir dann ihr Buch. Ich war ganz überrascht und wolte ihr das Buch sofort wieder zurückgeben, aber sie bestand darauf das ich das Buch für diese Stunde nehmen soll.
Es schellte, Frau Müller kam rein und Laura zeigte auf und sagte, dass sie ihr Buch vergessen hätte. Frau Müller wurde wütend und befahl Laura nach vorne an ihren Pult zu kommen und sich zu bücken. Sie holte ihren Schlagstock raus und haute feste zu. Nach 2 Schlägen kamen Laura schon die Tränen.
Ich hatte plötzlcih eine sehr schlechtes gewissen Soll ich mich melden und sagen, dass Laura mir ihr Buch geliehen hat? Das würde nichts bringen. Laura würde noch mehr Schläge bekommen, da sie es gemacht hatte und ich würde auch Schläge bekommen.
Also wartete ich weitere 5 Schläge ab. Laura hob sich, man sah was sie für Schmerzen hatte und ihr ganzes Gesicht war voller Tränen.
Als es schellte und Frau Müller raus ging ging ich zu Laura und fragte wieso sie das getan hätte. Ich wollte dir nur helfen sagte sie und ging weg.
Am Nachmittagging ich zum Einkaufsladen, all mein Taschengeld in der Hand und kaufte für Laura eine wunderschöne Dose mit Essperlen drin. Irgendwie musste ich mich ja bedanken.
Am nächsten Tag in der Schule würde ich es ihr dann geben.
Doch am nächsten Morgen in der Schule war sie nicht da. Also ging ich nach der Schule zu ihr, klingelte und ihre Mutter öffnete die Tür.
Sie war in Schwarz gekleidet und man sah, dass sie geweint hatte.
Es tut mir Leid, wenn ich störe, aber ich wollte kurz zu Laura und ihr etwas geben. Lauras Mutter fing an zu weinen Laura ... ist tod, sie ist gestern auf dem Nachhauseweg zusammengebrochen, sie hatte einen Herzstillstand und der Krankenwagen kam zu spät um ihr zu helfen.
Plötzlich konnte ich nichts mehr sagen, ich wurde ganz bleich im Gesicht Sie war tod? Das konnte doch nicht sein...

Aber es war so. 2 Tage später war ihre Beerdigung und die ganze Klasse war da, um ihr eine Blume aufs Grab zu legen. Ich legte ihr die Dose mit den Essperlen auf das Grab und mir kamen die Tränen.
Ich hatte die schrecklichsten Schuldgefühle, die ich bis heute nicht los bin

ist sie wirklich von den Schlägen gestorben, die eigentlich mir galten?